facebook launcht facebook places und places API

Heute Nacht um 2:22 Uhr eröffnete Marc Zuckerberg, facebook CEO,
die Launch Session für das neuste Produkt: facebook places.

Sichtlich nervös präsentierte er die 3 wichtigsten Funktionen der
neuen facebook App:

  • Teilen wo man sich gerade befindet
  • Teilen mit wem man gerade zusammen ist
  • Sehen welche Freunde gerade in der Nähe sind

In Zusammenarbeit mit vielen externen Entwicklern, u.a. von
foursquare, Gowalla und Yelp, hat facebook places auch eine
weitere Nutzung in anderen Apps gefunden. Davon profitieren
vor allem die Anwendungen und Anwender.

facebook places bietet den Usern, nach dem sie Ihre persönlichen
Privatsphären-Einstellungen vorgenommen haben, eine Vielzahl
an Möglichkeiten rund um Ihren Standort. Dabei werden 3 Stand-
orte hervorgehoben:

  • Zu Hause
  • Arbeit
  • The “Third Place”

Und gerade der “Dritte Platz” wird als der Platz bezeichnet, der
nicht vor dem Fernseher zu finden sein soll. Das heißt für Marc
Zuckerberg und sein Team, überall da, wo man sich gerade auf-
hält und gemeinsam seine Zeit verbringt.

Diese Möglichkeiten sind zum Beispiel das Einchecken in Orte,
das Taggen von Orten und Personen, das Anlegen von Orten,
das Hochladen von Bildern zu Orten und auch das Melden von
Orten.

Beim Einchecken in einem Ort habe ich 2 Möglichkeiten:

  • “Allow” – Der Post erscheint an Deiner Pinnwand, auf der
    Seite des Ortes und in der “Wer ist gerade hier”-Sektion
  • “Not now” – Der Post erscheint nur auf der Pinnwand
    Deiner Freunde und auf der Seite des Ortes und nicht auf
    Deinem Profil und “Wer ist gerade hier”-Sektion

Jeder Anwender kann bis auf den User genau auswählen, wer
was und wieviel sehen darf. Man kann auch nur seine Freunde
taggen.

Selbst eingetragene Places werden nur dann öffentlich, wenn sich
eine ausreichende Anzahl an Anwendern dort eingeloggt oder
besser eingecheckt haben. Ebenso funktioniert das Places melden
Prinzip.

Der Roll-Out
Zuerst werden die Funktionen nur in den USA nutzbar sein. Dort
aber in der neuen facebook iPhone App, auf touch.facebook.com
und auf der Webseite. Die Ergebnisse werden alle User weltweit
verfolgen können. Desweiteren wird an Mobile APPs für Android
und den Blackberry gearbeitet.

Die API
… bietet 2 wesentliche Funktionen. Zum einen das einfache Lesen,
was bereits heute Nacht gelauncht wird, und zum anderen die
Schreiben und Suchen Funktion, die nach und nach gelauncht
wird. Eine genaue Beschreibung der API ist hier zu finden:

http://developers.facebook.com/docs/api/#places

Anbei noch ein paar Bilder aus dem Livestream des facebook
places launch aus der facebook Zentrale in Palo Alto

Facebook Places Check in auf dem iPhone

Facebook Places Check in auf dem iPhone

Facebook Places Status Tagging

Facebook Places Check in auf dem iPhone

Facebook Places Check in auf dem iPhone

19 August 2010 at 04:18 - Comments

Monetarisierung von facebook und Social Media

Das Geben-und-Nehmen-Prinzip

Gerade facebook als „DIE soziale Community“ mit fast 500.000.000 Mitgliedern
in der ganzen Welt steht im Fokus vieler Unternehmen und sozialer Aktivitäten.
Das hat auch seinen Grund. Facebook bietet seinen Mitgliedern eine intuitiv
zu nutzende Plattform mit vielen nützlichen und interessanten Funktionen:

  • Persönliche Profile, Gruppen, kommerzielle und gemeinnützige Fanpage
  • Vernetzung durch Profile
  • Kommunikation durch Pinnwand und Nachrichten
  • Video- & Fotogalerien
  • Application zur Aufwertung der Profile und Pages
  • Verbesserungsfähig Suche
  • Einfachen mobilen Zugang
    (iPhone/Android/Blackberry App, facebook Zero)
    Über 22% des weltweiten Traffics auf facebook werden
    über mobile Endgeräte erzeugt (Quelle: facebook)
  • Umfassende Werbemöglichkeiten (Engagement Ads, Reach Blocks, …)
  • Umfassende Targeting Möglichkeiten
  • Umfassende Statistiken für Fanpages und Advertiments

Um facebook zu monetarisieren, vor allem bei B2C-Produkten und Dienstleistungen,
muss ich erst einmal auf facebook zu finden sein. Dafür benötigt man eine fanpage.

Hier gilt es 5 strategisch wichtige Punkte zu beachten:

  • Festlegung auf ein inhaltliches Thema, das relevant für die Zielgruppe ist,
    authentisch zur Marke und dem Produkt passt und idealerweise noch nicht
    besetzt ist.
  • Erstellung einer eigenen Fanpage mit relevanten Inhalten, einer strukturierten Reiternavigation und ausreichend Resourcen zur Pflege
    (Community Manager und einen Vertreter – Social Media Aktivitäten
    sind keine begrenzten Kampagnen, die einmal beginnt und zum Tag X aufhört. Eine Community muss auch nach den ersten Massnahmen kontinuierlich gepflegt, aktiviert und unterhalten werden.)
  • Einen aussagekräftigen Titel für die Seite (Bitte vorher gut überlegen,
    da der Titel nicht geändert werden kann). Idealerweise enthält der Titel
    den Markennamen, das Produkt und ein wichtiges Keyword / Phrase,
    das auch suchmaschinenrelevant ist.
  • Eine Vanity-URL (z.B. www.facebook.com/meinprodukt), die prägnant, kurz
    und passend ist. Bereits vergebene Vanity-URLs können bei facebook bei
    bestehenden Trademark oder Markenrecht eingefordert werden, wenn keine Persönlichkeitsrechte auf die URL bestehen (z.B. Namensrecht).
  • Mediabduget, um meine Fanpage in meiner Zielgruppe bekannt zu machen. Ziel sollten mindestens 1.000 bis 1.500 Fans sein, die für
    das nötige Grundrauschen und einen kontinuierlichen Dialog auf der
    Fanpage sorgen.

Facebook Ads

Durch den gezielten Einsatz an Anzeigen lassen sich schnell relevante User ansprechen und zu Fans / Likern konvertieren. Im Durchschnitt muss man mit
1,00 bis 2,50 EUR pro Fan rechnen. Das ist abhängig von der Genauigkeit der Zielgruppendefinition, der passenden Ansprache (Bild/Text) in den Anzeigen
und den Mehrwert, der dem User angeboten wird. Die Bilder müssen einfach, emotional und kreativ sein. Der Text schnell erfassbar mit einem Call2Action am Ende, um den User zu aktivieren.

Beispiel Targetingauswahlmöglichkeiten Kontaktanzeigen

Optimales Targeting am Beispiel Kontaktanzeigen im Raum München.

Schon in den Anzeigen muss der Marketeer dem User einen Mehrwert anbieten

und einen emotionalen Wert transportieren, damit der User sich mit der Marke bzw. dem Produkt auseinandersetzt und zum Fan wird.

Facebook Fanpage

Die Fanpage ist das Zentrum der facebook Aktivitäten. Auf der Pinnwand und
den Reitern findet der Dialog und die Aktionen statt. Dabei ist es sehr wichtig
mit den Fans in Ihrer Sprache zu kommunizieren, Ihnen ausgewählten Content
zu präsentieren, der folgenden Parametern entspricht:

  • Relevanz
  • Aktualität
  • Exklusivität
  • Zielgruppengerecht
  • Kreativ
  • Emotional
  • Authentisch
  • Stringent und Kontinuierlich

Nur wenn das gewährleistet ist. Wird dem Fan eine inhaltliche Basis gegeben, die zu einem aktiven Dialog zwischen den Usern und der Marke führt. Dieser Dialog muss zeitnah und kontinuierliche gepflegt werden. Antworten auf Kommentare und Fragen sollten innerhalb von 2-3 Stunden während der Arbeitszeiten erfolgen. Eine Reaktion auf Kritik muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen, und, wenn es nur ein Hinweis ist, dass an einer Lösung gearbeitet wird.

Aktivierung der Community

Ist eine Fanbase aufgebaut, kann diese nun mit gezielten Aktionen aktiviert werden.
Dazu bieten sich folgende Massnahmen an:

  • Gewinnspiele
  • Wettbewerbe
  • Werde Fan
  • Nützliche Apps
  • Foto-Styler

Besonders gut werden folgende Aktionen angenommen:

  • Coupons
  • Umfragen
  • Realtime Dialog

Wenn der User darin einen Mehrwert für sich sieht, wird er das Angebot nutzen.
Dadurch verbreitet er die Fanpage und die Marke, was zu einer im größeren Fangemeinde führt.
Ist der User von der Aktion oder der Massnahme begeistert, wird er zum Botschafter
und wird diese in seinem Netzwerk kommunizieren.

Monetarisierung im Short- und Longtail

Fans, die sich mit der Marke und den Produkten auseinandersetzen, bekommen
einen intensiven Bezug dazu, was sich positiv auf die Kaufentscheidung auswirkt.

Durch Coupons vor allem gelingt es, neben der Generierung von Adressen, eine
Brücke aus dem Online ins Offline zu bauen. Coupons bieten dem User einen realen
Mehrwert, den er vor Ort oder Online eintauschen kann. So lassen sich auch Massnahmen genau messen und aussteuern.
Gewinnspiele generieren oft User Generated Content, der authentisch ist, idealerweise einen themenbezug hat und für eine weitere Verbreitung der Marke führt. Gerade auf facebook mit der „Like“-Funktion erreicht man viele User.
Aber man muss auch die Longtail-Möglichkeiten beachten. Die Fanpage ist eine ideale Basis für Kundenmeinungen, Trendscouting, Public Relations, Kundenbindung, Produktpromotion und auch um zum Beispiel Support zu leisten.

Dadurch lassen sich kosteneffizient Massnahmen generieren und auch Kosten optimiert werden.

Beispiele für eine erfolgreiche Monetarisierung auf facebook gibt es genug:

> Burger King Sacrifice facebook App

Investment ca. 50.000 USD
Geschätzter Return in PR / Awareness 400.000 USD
in Impression (ca. 32.000.000) und Response
(Quelle: facebook – marketing unter freunden – Felix & Klaus Holzapfel)

>  Lenovo hat seine Callcenter-Aktivitäten um ca. 20% reduzieren können,
da sich die Kunden selbstständig auf der Plattform unterhalten und helfen.

(Quelle: facebook – marketing unter freunden – Felix & Klaus Holzapfel)

> Einstein Bagel hat mit einem Reach Block über 300.000 Fans generiert
und es wurden in einer Woche über 100.000 Coupons runtergeladen und
größtenteils in den Stores eingelöst.

(Quelle: Einstein Bagel Bros.)

Fazit:

Marken müssen etwas geben, um von dem User etwas zu bekommen. Und, wenn
es erst einmal „nur“ ein Engagement ist. Ohne thematisch relevante Inhalte und
zielgruppenoptimierte Aktionen wird es schwer ein Fangemeinde aufzubauen und
zu aktivieren. Es erfordert Kreativität, persönliches Involvement der Community
Manager und ein kontinuierliches Engagement der Marke.

19 Juli 2010 at 12:47 - Comments

AKOM360 expandiert weiter

3. Standort eröffnet am 1.8.2010 in Hamburgs feinster Gegend: Willy-Brandt-Str. 47 in 20457 Hamburg

12 Juli 2010 at 15:41 - Comments

Starke Marken unter einem Dach:

AKOM360 gewinnt Pitch um den Unternehmensauftritt von Glen Dimplex Deutschland

Glen Dimplex Deutschland (GDD) gehört zur international agierenden Glen Dimplex Group, dem weltweit
führenden Hersteller von Elektroheizungen, Kühlsystemen und Haushaltskleingeräten. Die Gruppe erwirtschaftet
mit weltweit etwa 10.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 2 Mrd. Euro.

GDD mit Hauptsitz in Kulmbach gliedert sich in drei Geschäftsbereiche. Die Bandbreite der deutschen Produktion
reicht von komplexen Kühlsystemen für Industrie und Medizintechnik, über hocheffiziente Heizungswärmepumpen,
bis hin zu Haushaltsgeräten wie Staubsauger und Küchengeräten.

Aus diesem breiten Produktportfolio ergibt sich eine äußerst heterogene Markenarchitektur. Für diese wird nun ein gemeinsames Dach gesucht, um gegenüber Stakeholdern wie zum Beispiel Großkunden, Partnern, Behörden etc.
einheitlich und überzeugend auftreten zu können. Dabei stehen die langfristig angelegte Imagebildung nach außen
und die Identitätsstiftung nach innen im Vordergrund.

Die Multi Channel Agentur AKOM360 mit Sitz in München und Düsseldorf hat für diese Aufgabe das überzeugendste
Konzept vorgelegt und sich so im Pitch gegen zwei weitere Wettbewerber durchgesetzt.

Die Unternehmensmarke von GDD wird in den nächsten Monaten neu aufgeladen und aufgebaut. AKOM360 wird
hierzu in enger Abstimmung mit dem Kunden zunächst die Vision & Values der Marke erarbeiten und definieren.
Darüber wird die Positionierung weiter geschärft und ein plausibles Kundenversprechen daraus abgeleitet.

In der Folge werden auf dieser Grundlage ein neuer Internetauftritt aufgesetzt und weitere relevante Medien wie
interaktive Unternehmenspräsentationen, Imagebroschüren und ein Mitarbeitermagazin realisiert.

AKOM360 ist eine Multi Channel Agentur für ganzheitliches Wettbewerbsmanagement. Der Ansatz vereint
Consultancy, klassisches Marketing und Online-Marketing. Dabei bilden Strategie und Kreativität eine Einheit,
die auf allen relevanten Kanälen zum Tragen kommt.

21 April 2010 at 16:34 - Comments

Social Media Reputation und Monitoring

Gedanken lesen? Nein, nicht möglich. DOCH! Im Social Web.

Meinungen sind gewünscht und beleben das Social Web.

Was denken andere über mich, mein Unternehmen, meine Produkte, meine Marke und meine Reputation?
Diese Fragen sind heute besonders aus marketingstrategischen Gesichtspunkten von großer und noch zunehmender Bedeutung. Menschen bzw. Konsumenten sind direkter, einseitiger und oft plumper Werbung überdrüssig geworden. Seitdem nimmt die Mouth-to-mouth Propaganda einen immer größeren Raum ein. Unternehmen, die Menschen zum Kauf eines bestimmtes Produktes oder einer Dienstleistung bewegen wollen, sind immer mehr auch auf eine gute Reputation, eine gewisse Authentizität und Glaubwürdigkeit im Social Web angewiesen. Zudem sollten sie wissen, was der tatsächliche Nutzer von ihren Produkten, ihrer Marke, etc.  denkt, um erfolgreich handeln zu können.

Auch verlangt der Kunde heute nach einer Plattform, auf der er seine Meinung einbringen kann. Konsumenten suchen gezielt nach Antworten und bestimmen den Meinungsmarkt selbst. Sie können den Erfolg einer Marke oder eines Produkts heute wesentlich mitbestimmen, Unternehmen sind abhängig von der Meinung der potentiellen Verbraucher. Dies belegt auch der Jack Wolfskin oder Jako Fall. Gerade ganz aktuell der Fall Nestle auf facebook. Hier war es für eine Social Media Analyse bereits zu spät, es half nur ein überzeugendes Reputations-Management um dem guten Ruf der Marke im Internet wieder halbwegs auf die Beine zu stellen.

Ein Social Media Monitoring entdeckt Krisen im Frühstadium und kann so einer Eskalation vorbeugen. Es bietet also die Möglichkeit, Einstellungen der Verbraucher zu messen, Meinungen, Reaktionen und Kommentare zu tracken und daraus Schlussfolgerungen für das  künftige Handeln zu ziehen. Social Media Monitoring bedeutet demnach herauszufinden:

Was sagen die User über

-      ein Produkt?

-      eine Brand?

-      ihre Reputation?

-      ihre Wettbewerber?

Wo im Social Media Universum sprechen Sie darüber:

-      in Blogs?

-      auf Boards & Foren?

-      in Social Networks?

-      auf Microblogs?

Die drei Schritte des Social Media Monitorings:

  1. Listening
    (Entdecken von Echtzeit- und relevanten Verbrauchergesprächen)
  2. Measuring & Analysing
    (Beobachtung, Überwachen, Verfolgen und Analysieren der Verbrauchergespräche)
  1. Engaging
    (Aktiver Dialog mit Verbrauchern)

Social Media Monitoring ist das Analysieren, Verstehen und das Antworten auf Konversationen über Marken, Produkte und  Endverbraucher-Meinungen im Social Web. Da dies manuell in den Weiten des riesigen Social Webs kaum machbar ist, stehen dafür bereits eine Vielzahl verschiedener Tools zum tracken, screenen und zum Monitoring zur Verfügung und weitere sprießen wie Maiglöckchen aus dem Boden.

1. Listening
Um das Listening, zu erfassen, bieten einige sehr nützliche, kostenlose Tools ihre Hilfe an. Zum Beispiel:

Blog Searches:

Google Blog Search,


Technorati


Twingly

Blog, Social Comments:

Backtype

Yacktrack


Twitter Monitoring:

Tweet scan

Twitter search

Tweetdeck

TweetFeel

TweetMeme

Tweet on the Street

Twendz

Search Tools:

Google Insights

Google Trends

Aggregator Tools:

Socialmention

Google Alerts

Steprep

Filtrbox

Friendfeed

Ubervu

Addict-o-matic

Blogpulse

Echtzeitsuchmaschinen:

Almost

Collecta

CrowdEye
Facebook (Real Time) Search

Google latitude
Happn.in
Livestream
Picfog

Scoopler
Socialseek

Topsy
Trendsmap

Yahoo’s Friends on Fire

Google latitude

Google Wave

2. Measuring & Analysing

Um das Gehörte zu analysieren, aufzubereiten und um die Lage für Ihr Unternehmen

transparent und fassbar zu machen, bieten kostenpflichtige Anbieter und

Dienstleiter für jedes Monitoring das passende Tool.

Die Key-Elememte eines jeden Social Media Monitorings sind das Entdecken
von Konversationen und Aktivitäten (in Echtzeit), die Analyse und die Messung von Trends, das Lokalisieren von Geo-Locations und das Herausstellen demographischer Merkmale der User. Es werden positive und negative Meinungen evaluiert und Key-Influencer und Meinungsführer identifiziert.
Hier eine Liste einiger Anbieter:

Radian 6

Ethority

metapeople socialyzer

Sm2 Alterian

Cision

Buzzlogic

Swixhq

TNS Cymfony

Nielsen

Trackur

BrandsEye

Reputation defender

Sentiment Metrics

Visible Technologies

Scoutlabs

Synthesio

Visible Technologies

Infegy Social Radar

Diese Anbieter bieten alle einen detaillierten Blick auf die Suchergebnisse. Welches Tool das Richtige ist, lässt sich nur durch das Testen und das Teilnehmen an verschiedenen Webinaren, die von den Dienstleistern angeboten werden, herausfinden. Welches Tool das Passende ist, entscheiden letztendlich der subjektive Geschmack und der Geldbeutel.

3. Engaging und Dialog

Sollte die Stimmung im Internet über ein Produkt, eine  Marke oder ein Unternehmen zu negativ sein, und der gute Ruf oder das Kaufverhalten der User  gefährdet sein, gibt es einige Möglichkeiten, diesem Prozess entgegenzuwirken. Ein aktiver Dialog in Blogs, Foren oder auf einer eigenen Webseite kann helfen, den Ruf wiederherzustellen. Außerdem kann man dem Endverbraucher einen echten Nutzen und einen Mehrwert vermitteln, der natürlich in Relevanz mit dem Thema steht. Ist z.B. ein Waschmittelhersteller immer wieder in der Kritik der Internet-User und fällt aufgrund seiner Verpackungspolitik negativ auf, so wäre es für seine Reputation ein Gutes, seine Verpackungsgröße für einen gewissen Zeitraum zu ändern und dem Endverbraucher etwas „oben-drauf“ zu geben. Eine andere Möglichkeit sich gegen einen schlechten Ruf im Internet zu wehren bzw., zu schützen ist das Erstellen von positiven oder neutralen Webseiten Ihrer Marke, Ihrem Produkt oder Ihrem Unternehmen. Hier ist ein gutes SEO unerlässlich. Das Ziel: Eine prominente Platzierung in den Suchmaschinen – vor den negativen Ergebnissen. Aber zu bedenken gilt:

„It takes 20 years to build a reputation an five minutes to ruin it. If you think about that, you’ll do things differently“ ( Warren Buffett)


Also, lieber frühzeitig mit einem Social Media Monitoring beginnen,
bevor es vielleicht zu spät sein kann. Der Einfluss der Community und
des Users auf Marken und Produkte zeigt sich in seiner Meinung und
der Macht der Meme.

23 März 2010 at 18:53 - Comments

Passender Auftritt für eine Unangepasste:
AKOM360 setzt Toblerone neu in Szene

Keine Schokolade für den „Hausgebrauch“
Toblerone gehört im deutschsprachigen Raum zu den bekanntesten und beliebtesten
Süßwarenmarken. Gründe für die große Bekanntheit sind – neben der charakteristischen
Dreiecksform und der unvergleichlichen Rezeptur mit Honig und Mandel – auch das
einzigartige Verpackungsdesign. Der hohe Markenwert ist umso erstaunlicher, als
Toblerone in den vergangenen Jahren fast ohne werbliche Unterstützung ausgekommen
ist. Dennoch war Toblerone für die Mehrzahl der Käufer nie eine Schokolade für den
„Hausgebrauch“, sondern landete eher gelegentlich und nur zu speziellen Anlässen im
Einkaufswagen.

Einzig. Nicht artig.
Das soll sich durch eine Repositionierung und Verjüngung der Marke, die AKOM360 für
Toblerone – gewonnen im Pitch gegen eine internationale Network-Agentur – entwickelt
hat, nun ändern. Für die neue Kampagne spielt gerade die bewusste und provokante
Andersartigkeit des Schweizer Schokolade-Mythos’ eine zentrale Rolle. „Einzig. Nicht artig.“
lautet daher konsequenterweise der Kampagnen-Claim des neu geschaffenen Auftritts für
den deutschsprachigen Raum. Eine der Herausforderungen war es dabei, den Markenkern
für den typischen Schokoladenkäufer mit neuen Inhalten aufzuladen und ihn so wieder
interessanter, moderner und relevanter zu machen.

Warum eigentlich nicht mal eine Dreiecksbeziehung eingehen?
Unter diesem doppeldeutigen Motto fordert Toblerone alle Genussmenschen auf, ihre
eingefahrenen Konsumgewohnheiten doch einmal zu hinterfragen. Die Botschaft ist klar:
Immer nur Schokolade im normalen Tafelformat zu essen, ist auf Dauer ganz schön eintönig.
Da kommt Toblerone gerade recht, um einen kleinen – überschaubaren – Ausbruch aus
dem Alltag zu wagen.

Crossmediale Revolten
Solche „kleinen Revolten“ stehen dann auch im Mittelpunkt der crossmedialen Kampagne
mit dem Internet als Leitmedium. Eine aufwändig gestaltete Landing-Page
(www.einzignichtartig.toblerone.ch) eröffnet allen schokoliebenden Nonkonformisten die
Möglichkeit, ihren ganz individuellen Ausbruch aus dem Alltag zu inszenieren. Dazu dient
ein personalisierbares und individuell vertonbares Video, mit dem jeder seine eigene
„Warum eigentlich nicht …“-Frage in seinem sozialen Netzwerk zum Thema machen kann.

Hierzu wurde eigens eine Toblerone-Fanpage auf Facebook eingerichtet. Den Link zur
Landing-Page liefern neben umfangreichen Seeding-Aktivitäten und zahlreichen Online-
Bannern auch Gewinnspielhinweise auf der Toblerone-Verpackung und auf dem Promotion-
material am POS. Flankierend werden auch noch klassische Out of Home Medien sowie
Publikumszeitschriften bedient.

18 März 2010 at 14:49 - Comments

New Business mit mc-bizz

AKOM360 und der Anbieter der Prepaid Business Kreditkarte und des Geschäftsreiseportals mc-bizz kommen ins Geschäft

Die Planung, Buchung und Abrechnung von Geschäftsreisen führt auch in kleinen Firmen zu einem immer höheren Zeit- und Verwaltungsaufwand. Die CorporateWorld Management Gesellschaft für Buchungs- und Abrechnungssysteme mbH kombiniert unter der Marke mc-bizz als erster Dienstleister ein einfaches und schnelles Online-Geschäftsreisebuchungssystem mit einer Prepaid-Kreditkarte, der mc-bizz MasterCard. Dieser ganzheitliche Lösungsansatz unterstützt den Reisenden von der Planung und Buchung, bis zur Bezahlung und Abrechnung seiner Geschäftsreise. Umfangreiche Informationen und Tools rund um die Geschäftsreise sowie ein kostenloses Reisekostenabrechnungssystem runden das Angebot für Selbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen ab.

Die Multi Channel Agentur AKOM360 http://www.akom360.de mit Sitz in München und Düsseldorf hat in einem eintägigen Workshop gemeinsam mit mc-bizz eine rein webbasierte Vermarktungsstrategie erarbeitet. Der Auftrag, den die Spezialisten der Multi Channel Agentur von AKOM360 im ersten Quartal 2010 sukzessive umsetzen werden, umfasst die Konzeption und Entwicklung eines optimierten Screendesigns inklusive Suchmaschinenoptimierung. Damit einher geht die Entwicklung einer Adwordskampagne mit Keywordrecherche und conversion-optimierter Kampagnenstruktur. Darüber hinaus soll eine leistungsfähige Social Media Strategie erarbeitet werden. Ziel ist es, mc-bizz als Marke zu positionieren und den Abverkauf der Kreditkarte zu steigern.

17 Februar 2010 at 10:18 - Comments

Monetarisierung von facebook Games wie Farmville

Thomas Hutter schreibt in seinem Artikel über die Monetarisierung von facebook Games
und zieht am Ende folgendes Fazit:

Thomas Hutter: “Der Mix aus User-Engagement und Viral-Marketing
sorgt für die grosse Verbreitung des Spiels. Für die Monitarisierung
wird aber grundsätzlich auf alte Grundeigenschaften und -bedürfnisse
des “normalen” Menschen wie Ehrgeiz und Ruhm (grösste Ranch,
tollste Einrichtung, am meisten Ertrag), aber auch die Bequemlichkeit
(effizienter Spielablauf) abgezielt.

Thomas Hutter über die Monetarisierung von facebook Games

15 Februar 2010 at 16:47 - Comments

facebook in Europa – Aktuelle Zahlen nach Ländern

Für eine facebook Studie unseres Kunden Toblerone haben wir aktuell für alle Länder
in Europa die Userzahlen ermittelt. Einmal Gesamt und einmal für alle User über 18 Jahre.

Interessante Fakten im Überblick:
> 127.000.000 facebook Accounts in Europa
> 20% der User sind unter 18 Jahre
> England, Frankreich und Italien sind die Mitglieder Heroes
> Die Türkei hat fast 19.000.000 Mitglieder
> Keine Infos über den Vatikan ;-)


EU-Mitgliedsstaaten Userzahl gesamt Userzahl 18+
Belgien 3.031.620 2.594.220
Bulgarien 1.093.340 943.740
Dänemark 2.309.080 1.891.300
Deutschland 7.019.860 5.981.620
Estland 139.020 117.260
Finnland 1.575.660 1.278.460
Frankreich 15.995.300 13.297.160
Griechenland 2.433.960 2.062.100
Irland 1.313.400 1.171.640
Italien 13.918.480 11.782.080
Lettland 75.440 66.840
Litauen 474.820 371.660
Luxemburg 144.360 118.320
Malta 135.060 111.860
Niederlande 2.034.680 1.832.360
Österreich 1.652.760 1.331.640
Polen 1.904.300 1.598.480
Portugal 1.487.860 1.314.480
Rumänien 683.140 635.520
Schweden 3.349.440 2.768.640
Slowakei 1.172.480 930.000
Slowenien 514.800 409.300
Spanien 8.460.440 7.772.100
Tschechische Republik 2.164.720 1.642.860
Ungarn 789.880 660.320
Vereinigtes Königreich 24.683.800 20.956.200
Zypern 246.760 196.300
Summe 98.804.460 83.836.460
EU-Bewerberländer Userzahl gesamt Userzahl 18+
Mazedonien 559.940 440.420
Kroatien 1.006.720 772.740
Türkei 18.873.520 15.029.900
Summe 20.440.180 16.243.060
weitere Länder in Europa Userzahl gesamt Userzahl 18+
Albanien k.A. k.A.
Andorra k.A. k.A.
Armenien k.A. k.A.
Aserbaidschan k.A. k.A.
Belarus k.A. k.A.
Bosnien-Herzegowina 638.720 487.300
Georgien k.A. k.A.
Island 175.820 149.060
Liechtenstein k.A. k.A.
Moldau k.A. k.A.
Monaco k.A. k.A.
Montenegro k.A. k.A.
Norwegen 2.252.200 1.922.200
Russland 777.260 727.940
San Marino k.A. k.A.
Schweiz 2.026.720 1.686.680
Serbien 1.674.560 1.255.200
Ukraine 276.860 247.760
Vatikan k.A. k.A.
Summe 7.822.140 6.476.140
Gesamtsumme 127.066.780 106.555.660
15 Februar 2010 at 12:35 - Comments

Generation Facebook und HR

Wer heute in seiner Organisation facebook ignoriert, wird es morgen im Wettbewerb um High Potentials schwer haben

In den kommenden Jahren drängen Menschen in die Arbeitswelt, die mit sozialen Online-Netzwerken aufgewachsen sind. Damit zieht eine völlig neue Kultur in die Unternehmen ein. Unternehmen sind gut beraten, sich rasch auf die Ansprüche und Ansichten der Generation Facebook einzustellen:

Wettbewerb ist willkommen. Im Netz hat mein Link so gute Chancen wie dein Link; Entscheidend ist, welcher bei der Masse ankommt. So lautet das Credo der Facebooker. Genau diesen freien Wettbewerb der Ideen erwarten sie auch in der Arbeitswelt.

Hierarchien sind out. Wer mit dem Web 2.0 aufgewachsen ist, misstraut Hierarchien und Kommando-Kultur. Die Idee, dass jemand der Chef ist, nur weil es auf seiner Tür steht, lehnt die Generation Facebook ab. Im Social Web der Anführer zu sein, bedeutet nicht, Macht auszuüben, sondern dafür zu sorgen, dass alle das Projekt gemeinsam voranbringen.

Selbstorganisation schlägt starre Strukturen. Die Generation Facebook steckt ihre Energie lieber in Ideen als in Checklisten und Abläufe

Wer teilt, gewinnt. „Wissen ist Macht“ – das war gestern. Das Web 2.0 lebt vom freien Austausch der Ideen. Kommunikation und Kooperation sind die Ideale der Generation Facebook.

Das erfordert umdenken vor allem bei HR. Seit einem Jahr betreuen wir Unternehmen dabei offensiv diese Denkmuster und Erwartungshaltungen in das Employer Branding mit zuverankern. Wer heute die High Potentials von morgen rekrutieren will, muß seine Prozesse neu ausrichten-wir sind dabei Schrittmachen und Coach!

21 Januar 2010 at 16:17 - Comments